Wälzlager und Sensorcluster: Kombination mit Zukunft

Wälzlager und Sensorcluster: Kombination mit Zukunft

Der Einstieg in die Digitalisierung war noch nie so einfach: FAG VarioSense-Lager – eine Kombination aus Standard-Wälzlager und Sensorcluster – stellen in einer kompakten Einheit gleich mehrere Sensorsignale für die Maschinen- und Prozessüberwachung zur  Verfügung. Und sie bieten eine an die Applikation adaptierbare Kombination von  unterschiedlichen Messgrößen in einem standardisierten Bauraum.

Die Messung der am Lager vorhandenen Belastungen und Verlagerungen erlaubt auf ideale Weise die Beurteilung von Prozessen und  Maschinenzuständen. Dabei gilt: Je präziser die Messung und je größer die Anzahl der  Messgrößen, umso schärfer wird das digitale Abbild. Vor diesem Hintergrund stellt  Schaeffler auf der Hannover Messe 2017 die flexibel konfigurierbaren FAG VarioSense-Lager vor. Sie ermöglichen eine an die Anwendung angepasste Kombination von unterschiedlichen Messgrößen. Die Mechatronik-Entwickler von Schaeffler integrierten für diese Aufgabenstellung  mehrere Sensorelemente in ein ringförmiges Gehäuse mit nur 7 mm Bauhöhe. Der Bauraum des Sensorclusters entspricht damit in etwa dem eines Radialwellendichtringes. Für ein einfaches Handling ist das Sensorgehäuse fest mit dem Außenring und der

Sensorring fest mit dem Lagerinnenring verbunden. So ergibt sich eine sehr kompakte Einheit. Kombination der Sensorelemente vom Kunden auswählbar Herausragendes Merkmal des Sensorclusters ist dabei, dass die Anzahl und Kombination der Messgrößen vom Kunden für jede Applikation individuell festgelegt werden kann.

Als Messgrößen stehen zur Zeit zur Auswahl:

  • die Temperatur im Bereich von -40 bis +125°C,
  • die Drehzahl mit bis zu 17.000 min-1 inklusive Drehrichtungserkennung,
  • die Anzahl der Umdrehungen bzw. die Position mit 56-96 mp./Umdrehung (baugrößenabhängig),
  • Schwingungssignale für langfristige Trendaussagen und
  • die maximale radiale Wellenverlagerung mit einer Auflösung von 1 μm.

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